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the soundtracks of our lives - throw it to the universe


Erscheinungsjahr: 2012
Label: haldern pop
Tracks: 12
Spielzeit: 46:48
Genre: rock
Subgenre: 70s rock
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Bewertung: 7/10

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Ruhet in Frieden, liebe The soundtrack of our lives. Mit "throw it to the universe" verabschieden sich die sechs netten Schweden und ihrer von allem Zeitgeist befreite Musik von der internationalen Pop- und Rockbühne. Schade, aber, um ehrlich zu sein: Es war auch Zeit. Nach dem großartigen "Communion", was alle Facetten der TSOOL auslotete, war eigentlich alles gesagt. "throw it..." versammelt noch einmal die Melodienverliebtheit der Band auf eher ruhigen Nummern, die bis auf den lahmen Einzeilen-Opener/Titeltrack locker die interne TSOOL-Qualitätshürde überspringen. Und noch immer sind die Hauptgründe für das Anhören von TSOOL die wunderschönen Gitarrenarrangments und der nahe gehende Gesang von Ebbo Lundberg, hier vielleicht besser denn je. Oft muss ich bei den Liedern von TSOOL an einen Helge Schneider-Satz denken. "Mein Herz weitete sich zu einem saftigen Steak". Und nie war dieser Gedanke präsenter als auf "throw it to the universe". Zwar gibt es auf diesem Album ungefähr genau Null Überraschung (wobei, die Mariachiatmosphäre von "where's the rock" könnte eine sein), aber so viel Melodie, das man danach erstmal auf Grindcore scharf ist. Das beste Beispiel ist "you are the beginning", wo eindrucksvoll bewiesen wird, wieviel Melodie und Gefühl sein darf, ohne dass man den Song danach "Schmachtfetzen" nennen darf. Oft schrammt die Band knapp am Pathos vorbei, aber das macht sie elegant. 70er Jahrerock, absurd zeitlos, schnörkellos, eine dreiviertelstunde lang.

12.10.2013
stativision


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Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!