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maceda, josé - drone and melody


Erscheinungsjahr: 2007
Label: tzadik
Tracks: 3
Spielzeit: 45:42
Genre: avantgarde
Subgenre: modern composition/world
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Bewertung: 7.5/10

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In Europa (und vermutlich der sonstigen westlichen Hemisphäre) nicht sonderlich bekannter, 2004 verstorbener Komponist, der sich hauptsächlich mit südostasiatischer Musik und der Beziehung dieser mit westlicher Musik beschäftigt hat. Hier sind drei recht unterschiedliche Herangehensweisen enthalten. Auf "strata" wird aus einer ganzen Armada von Ratschen, Bambusstöcken und chinesischen Gongs ein rhythmischer Untergrund gebildet, auf dem sich jeweils ein Quinttet von Flöten, Gitarren und Violoncellos unhierarchisch melodisch auslässt. Ein faszinierendes und neuartiges Klangbild ergibt sich so. "Sujeichon" ist ein sehr vom alten Korea inspiriertes Stück für vier Pianos (eher perkussiv als melodisch) und "music for two pianos and four percussion groups" ist ein sehr experimentelles, verstörendes Stück über Zeitintervalle und die Beziehung von Rhythmus und Melodie - jedes Instrument scheint losgelöst vom anderen und spielt eigene Figuren (ob Rhythmus oder, in den Fällen des Klaviers, Melodie). Anstrengend, aber interessant.

19.01.2009
stativision


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Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!