. .

galas, diamanda - divine punishment/saint of the pit


Erscheinungsjahr: 1986
Label: mute
Tracks: 7
Spielzeit: 69:25
Genre: avantgarde
Subgenre: experimental singer
galas_punishment.jpg
Bewertung: 7.5/10

rating

Zusammenfassung der ursprünglich getrennt erschienenen Alben "Divine Punishment" und "Saint of the Pit". Ersteres ist eine Auseinandersetzung mit Seuchen im alten Testament, wozu bis auf eine Ausnahme Original-Psalme aus der Bibel in typischer und extremer Diamanda Galas-Manier in englisch und italienisch geschrien, gekreischt und geröchelt werden. Unterlegt nur spärlich von einer Geräuschkulisse werden die Gesänge gedoppelt, verdreifacht, mit mystisch-unheimlichen Chören unterlegt, es wird mit Stimmen und Gesängen geschossen. Eine der eindringlichsten Galas-Darbietungen, verteilt auf zwei lange Stücke (insgesamt über eine halbe Stunde). 8/10

"Saint of the pit" ist als eine Annäherung an halbwegs nachvollziehbare Songstrukturen (besonders "Artemis") nicht ganz so spannend, zumal hier die Interpretationskunst der späteren Galas ("the singer") noch nicht so ausgereift ist. Der vollständig instrumentale Opener "La treizieme revient" ist gar komplett überflüssig. Das machen die düster-intensiven "Deliever me" und das nicht minder aufregende "L'Heautontimoroumenos", eine Baudelaire-Vertonung, wieder wett. Im 13-minütigen Abschluss "Cris D'Aveugle" müssen die tausend Zungen der Galas gegen dräuende Keyboards (heute antiquiert anmutend) ankämpfen. Die fünf Tracks des ganz in französisch gesungenen "Saint of the pit" sind sicherlich nicht die besten der Galas, aber im Rahmen der zusammenhängenden "Masque of the red death" kaum entbehrlich. 6,5/10

10.10.2005
stativision (Tobias Goris)


:: Comments ::


Comment
Name:

Comment:

Security question, please solve:

3IK         UWQ      
  X    7      H   TRP
34M   SCG     F      
  S    B      E   8Q3
TAW           9      



Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!