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fetish - so many prophets


Erscheinungsjahr: 1999
Label: south africa/virgin
Tracks: 11
Spielzeit: 52:34
Genre: alternative
Subgenre: female alternative pop
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Bewertung: 7/10

rating

Was stellt man sich unter so einem Namen vor? Industrial? Gothic Rock? Electro Metal? Nichts von alledem machen jedenfalls Fetish. Eher fallen einem bei dem leicht düster angehauchten, unkommerziellen Pop mit Frauengesang Damen wie Tori Amos und Heather Nova (besonders vom Gesang her) ein. Hinzu kommen ein paar elektronische Einflüsse und Samples, die das Ganze mehr Richtung Garbage und Ruby lenken. Aber am Ende sind Fetish doch recht eigenständig, was mit dem biestigen, electrorockigen Anfang vom Opener "if" deutlich unterstrichen wird. Danach wird es aber ruhiger und die akustische Gitarre zirpt über den unheilvollen Beats, bis die wieder im widerspenstig rockenden Refrain münden. Am Ende überwiegt aber die ruhigere, in sich gekehrtere Seite von "so many prophets". Gitarre (unverzerrt, aber oft mit Echo versehen) über pochendem Rhythmus, dazu Streichersamples und düstere Klangcollagen und ein Gesang der zwischen Engel und bodenständiger Frau alles abdeckt. Besonders schön in den ganz stillen Momenten wie "leah".

10.11.2005
stativision (Tobias Goris)


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Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!