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eagles of death metal - peace love death metal


Erscheinungsjahr: 2004
Label: AntAcidAudio
Tracks: 17
Spielzeit: 52:02
Genre: alternative
Subgenre: stoner garage-rock
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Bewertung: 6/10

rating

Man erinnere sich: Auf der Desert Sessions (dem variablen Musikkreis um Josh Homme von QOTSA) Vol. 3 & 4 gab es schon einmal ein paar Tracks unter dem Namen Eagles of Death Metal. Damals war das schräger Southern Garage/Blues-Rock (nicht unähnlich der Jon Spencer Blues Explosion) mit herausgegrunzten Texten. Nicht unwitzig. Sechs Jahre später erscheint dann erstaunlicherweise das komplette Album. Ganz und gar nicht mehr mit Gegrunze, womit der Name vollständig zum Treppenwitz verkommt. Dafür singt Hommes Jugendfreund Jesse Hughes meist in seiner Eunuchen-Stimmlage (nicht ganz so schlimm, wie es auf dem Papier klingt) und seine furztrockenen Gitarren treten in Kombination mit Hommes simplen, aber effektiven Drumming ab und an richtig Arsch (insbesondere bei "I only want you" und "Speaking in Tongue"). Ansonsten gibt es einen schrägen Mischmasch aus sämtlichen amerikanischen Musikrichtungen der letzten 50 Jahren. Nicht umsonst covern sie "Stuck in the middle with you". Irgendwie schafft es das Material sogar, den Zuhörer zum Arschwackeln zu Bringen und etwa die Hälfte der rumpelnden Songs kann auch ein klein wenig darüber hinaus überzeugen, aber mit klarem Kopf ist "Peace Love Death Metal" wohl kaum zu ertragen. Nicht über die ganze Länge von 17 Songs. Dennoch schön, dass auch ein derart spontanes hingerotztes Zeugs heutzutage noch veröffentlicht wird.

12.08.2005
stativision (Tobias Goris)


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Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!