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dead world - the machine


Erscheinungsjahr: 1993
Label: relapse/release
Tracks: 8
Spielzeit: 53:43
Genre: metal
Subgenre: industrial metal
deadworldmachine.jpg
Bewertung: 7.5/10

rating

Das erlebt man selten: Eine Band schmeißt ihren Drummer raus, nimmt auf dem Nachfolgealbum einen Drumcomputer als Ersatz und das Ergebnis klingt um Welten besser als der Vorgänger. So geschehen bei Dead World, auf "The Machine" nur noch als Duo agierend. Die Apokalypse als das düstere, zerstörende im Menschen wollen sie noch immer vertonen. Und hier gelingt es ihnen sogar über weite Strecken. Zwar sind die - nun noch längeren - Songs immer noch relativ monoton aufgebaut, aber mit dem hasserfüllten, verzerrten Flüstergesang von Jonathan Candy, den düster grollenden Basslinien und den massiven Gitarrenriffs und Stahlhammerbeats schlägt man dem Hörer zumindest ordentlich in die Magengrube - gar nicht mal so aggressiv, eher langsam, aber brachial niederdrückend. Besonders das vor sich hinrollende Gebirge von Rhythmusfundament ist beeindruckend. Ebenfalls beibehalten wurden die rein aus Keyboards und Samples bestehenden Stücke, die sind aber hier als komplette und extrem verstörende Songs komponiert. Die verlassene Industrielandschaft vom Artwork wird perfekt vertont - ein doomiger Industrial Metal Klassiker, der sich nie an den Mainstream anbiedert. Logischerweise immer im Untergrund geblieben.

04.07.2005
stativision (Tobias Goris)


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Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!