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vicious - vile, vicious and victorious


Erscheinungsjahr: 2004
Label: Sound Riot
Tracks: 9
Spielzeit: 35:22
Genre: Metal
Subgenre: Death Thrash Metal
vicious.jpg
Bewertung: 5/10

rating

Schweden-Death aus Schweden. Gespielt von Vicious. Sicherlich nicht besonders originell, aber wenigstens überzeugt das Quintett mit dem netten Titel "vile, vicious and victorious" (ganz im Gegensatz zum albernen Cover). Ohne Überraschungen geht es dann auch im CD-Spieler weiter. Melodischer Death Metal mit markanter Thrashkante ("Deathrash" als Songtitel nimmt eigentlich schon alles vorweg), ohne unnötigen Firlefanz wie cleaner Gesang, Keyboards oder sonstige artfremde Instrumente. Alleiniger Melodieträger bleibt hier die Gitarre. Und selbst die (melodischen) Leads sind hier bei weitem nicht so inflationär vertreten wie bei den artverwandten Konkurrenten der Band. Alles in allem also scheint das Album bei den ersten Hördurchgängen erfrischend geradeheraus gespielt, wobei die Songs selten zu simpel gestrickt klingen. Unterstützt wird die Geradlinigkeit der Songs durch eine ordentliche Produktion, die die Aggression unvermittelt an den Hörer bringt. Das Problem liegt bei einem solchen Konzept auf der Hand: Spätestens beim fünften Durchlauf macht sich Langeweile breit, da beim Komponieren anscheinend weder auf Ohrwürmer gesetzt wurde, noch auf komplexere Songstrukturen, die das Publikum bei der Stange halten könnten. So bleibt mir lediglich der stark groovende Opener "Beast", sowie das mit grandioser Gitarrenarbeit gesegnete ""Boots of Led" noch nach einer Weile als Spitzensongs des Albums im Kopf.
Da die fünf Teuflischen sich mit ihrem ersten offiziellen Album nicht gerade in einer schwach besetzten musikalischen Nische breit gemacht haben, reicht dieser Tonträger nicht wirklich, um die Band aus der Masse zu heben. Am ehesten helfen da wohl eine Menge Liveauftritte, scheint die Musik doch wie für die Bühne gemacht. Erst hier dürften wohl die wahren Qualitäten der Band - sofern vorhanden - offenbar werden. Fürs heimische Wohnzimmer dagegen ist "vile, vicious and victorious" höchstens für Metaller interessant, die dauernd auf der Suche nach dem unverfälschten Stoff sind - denn geradeheraus gespielte Aggression ist hier zuhauf zu finden. Ansonsten gilt: Das mit dem "victorious" sollten Vicious weiterhin noch etwas üben. www.viciousonline.tk


Ähnlich:
Darkane, Carnal Forge, Edge of Sanity, At the Gates, In Flames, Dark Tranquility, Deceased, Arch Enemy, The Haunted, Exhumed, Dissection, Kreator, Dew-Scented, Nightrage

01.01.2002
stativision (Tobias Goris)


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Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!