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dog eared pages - believe


Erscheinungsjahr: 2007
Label: coast rock
Tracks: 12
Spielzeit: 43:00
Genre: punk
Subgenre: melodic punk
DEP_Believe.jpg
Bewertung: 5/10

rating

Promopaket mit schwarzer Feder. Neues Gothic-Album? Mitnichten, eher das Gegenteil. Emo? Schon eher. Auch für Dillinger Escape Plan steht DEP in diesem Fall (leider) nicht. Dog Eared Pages spielen lupenreinen melodischen Punk amerikanischer Prägung. Ja, genau die Musik, die in diesen kalifornischen Teeniekomödien immer läuft. Wo genau da die schwarze Feder hinpasst? Ins Konzept von Dog Eared Pages. Believe eben. Und dazu ein gefallener Engel auf dem Cover. Auch: Dir wachsen Flügel, wenn du wirklich willst. Abgedroschener Mist auf jeden Fall. Genau wie die Texte, über die man kein weiteres Wort mehr verlieren muss.

Die Juroren auf den diversen Wettbewerben (oder war es doch nur einer?), die Dog Eared Pages aufgrund ihrer Liveperfomance schon gewonnen haben, wählen aber wahrscheinlich weniger nach der lyrischen, als nach der musikalischen Qualität der Teilnehmer aus. Und da stehen die Dog Eared Pages zumindest solide da. Nun ist es aber so, dass diese Art von Musik seit jeher besser auf der Bühne als auf CD funktioniert - und gerade bei Dog Eared Pages ist das auf "Believe" ein deutlicher Malus, der umso deutlicher wird, als dass die CD im grauen deutschen Herbst veröffentlicht wird, in dem eher molltönende Melodien als spaßiger Punk regiert. Die zwölf dreieinhalb Minuten-Songs gehen gut ins Ohr, aber auch schnell wieder raus, das Gros des Materials rauscht so eher unspektakulär an einem vorbei. Was auch daran liegt, dass DEP sich nicht allzuviel trauen. genrefremde Einflüsse beschränken sich auf einen kurzen 60s Bubblegumpopteil im sonnigen "myspace girl" und die Abwechslung erschöpft sich bereits in leichten Abstufungen des Tempos und des Härtegrades. Bei aller handwerklichen Qualität (auch die Produktion ist gelungen) bleibt also nicht viel. Zu guter Letzt noch die Melodien, die eigentlich guten Pop Punk ausmachen: Die ähneln sich zwar genrebedingt und eine eigene Identität ist auch hier nicht auszumachen, aber "Calling out your name" und "break me" haben als auf "believe" herausragende Songs immerhin schon internationale Qualität - wenn auch knapp. Der Rest fällt dagegen zu oft in Langeweile ab und Songs wie "my weakness" würden bei den anderen Bands zurecht durch das Raster fallen.
Insgesamt zu wenig wirkliche Höhepunkte um überzeugen zu können. Das sieht vielleicht auf der nächsten Surfparty anders aus. Die lässt aber noch auf sich warten. Bis dahin sollte man Dog Eared Pages wohl eher auf der Bühne als auf CD bewundern.

dog eared pages


Ähnlich:
Good Charlotte, Blink 182, Sum 41, Millencolin, No Use For A Name, NoFX, Bad Religion, Lagwagon, All, Descendents, Goldfinger, Zebrahead, Dickies, Lit, A

28.10.2007
stativision (Tobias Goris)


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Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!