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a perfect circle - mer de noms


Erscheinungsjahr: 2000
Label: virgin
Tracks: 12
Spielzeit: 44:50
Genre: alternative
Subgenre: alternative rock
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Bewertung: 9/10

rating

Dass es sich bei A Perfect Circle um die Zweitband (ich vermeide das Wort "Projekt") von Maynard James Keenan handelt, der ja eigentlich bei Tool zockt, dürfte sich inzwischen eigentlich rumgesprochen haben. Dabei hat eigentlich ein ganz anderer die Zügel in der Hand: Billy Howerdel. Was ??? Den Namen habt ihr noch nie gehört ??? Dabei hat doch der Mann schon bei so bekannten Bands wie Guns´n´Roses oder auch Nine Inch Nails seine Finger im Spiel gehabt.
Auf jeden Fall liefert dass geniale Duo (unterstützt werden die beiden von Paz Lenchantin, Josh Freeze und Troy Van Leeuwen) mit "Mer De Noms" endlich das Album ab auf das Welt gewartet hat... oder auch nicht. Auf jeden Fall stammt der älteste Song von dem Album schon von 1991.
Nach dem ersten Durchlauf wusste ich noch nicht so recht, was mir die Band sagen wollte, außer das Maynard auch bei Tool ist (Sorry, aber Tool hört man da einfach raus, da könnt ihr machen was ihr wollt...). Der Opener "The Hollow" zündete sofort, weil die Melodien teilweisen einfach nicht von dieser Welt waren, sondern von einem Paralell-Universum in dem sich auch gerne mal Devin Townsend austobt. Manche Momente von "Mer De Noms" könnten demnach auch von dem "Ocean Machine"-Album des Wunderknabens Devin stammen. Und das ist ein riesiges Kompliment.
Auf jeden Fall zündete nach ein paar Durchläufen die ganze Platte durch und wollte einfach nicht mehr raus aus dem Player (und wenn war sie ganz schnell wieder drin...). Ob jetzt ein Song wie "Rose", zu dem man sich wunderbar verbiegen kann (Probiert´s mal aus, das stimmt !!!) oder "Orestes" zu dem man einfach nur träumen kann. Oder die Single die mit einer seeehr bööööösen Textzeile auf sich aufmerksam macht ("Fuck Your God, Your Lord, Your Christ...") namens "Judith". Dann die beiden Herzschmerz-Übersongs "3 Libras" und "Sleeping Beauty". Was auffällt ist, dass 5 der 12 Songtitel aus Namen bestehen("Magdalena", "Judith", "Orestes", "Thomas" (Ist Maynard doch schwul???), "Brena"). Komisch. Na ja, die Musik zählt und die ist einfach spitzte. Vorallem weil die Mischung aus Tool, Devin Townsend und ein wenig X noch nie da war. Die Produktion, die Billy selbst übernommen hat, ist unglaublich fett & vielschichtig (diese Traumwelten hat der Bursche super hinbekommen!) und das Coverartwork sieht auch schlichtweg genial aus. Glückwunsch. "Mer De Noms" (übrigens französisch für "Meer aus Namen", aha, wer jetzt aufgepasst hat, kann sich den Titel sogar erklären, hehe...) ist eines der besten und schönsten Alben des Jahres 2000. Und wo bleibt jetzt bitteschön die neue Tool ???

13.03.2005
kervorkian


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  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!